Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe-Elster-Land"

Die letzten Mönche von Dobrilugk. Reformationsgeschichte erleben

Die Lebenswege der letzten Dobrilugker Mönche können ab Juli im Museum Schloss Doberlug nachverfolgt werden. Foto: LKEE/Kai Hüttner

Das prachtvolle Schloss Doberlug gehörte einst zum Besitz der Kurfürsten von Sachsen. Als Jagdschloss der Sachsen-Merseburger Herzöge erlebte es im 17. und 18. Jahrhundert eine Blütezeit. Ab Juli 2017 erzählt das Museum in einer ständigen Ausstellung die Geschichte von Kloster, Schloss und Planstadt. Vom 19.03. bis 02.07. nähert sich die 11. Ausstellung der bildenden Künstler des Landkreises Elbe-Elster und ihrer Gäste dem Thema Reformation. Vom 06.07. bis 12.11. zeigt das Haus mit „Die letzten Mönche von Dobrilugk“ eine Präsentation zur Auflösung des Klosters Dobrilugk. Es geriet um 1540 in die von Luther angestoßene, gewaltige Säkularisierungswelle. Für seine Zisterziensermönche bedeutete dies auch die Suche nach neuen Lebensentwürfen. Die Ausstellung zeichnet die Lebenswege der letzten Dobrilugker Mönche mit  Originalurkunden aus dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv nach und stellt die Einzelschicksale in den Kontext der Dobrilugker Klostergeschichte in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts: Vom mächtigen Landbesitzer wird es zum Spielball politischer Interessen und verschwindet schließlich von der Landkarte. Eine Ausstellung der Kulturland-Kampagne Brandenburg 2017.

Weitere Infos


Museumsverbund Elbe-Elster
lnternetseite

Museum Schloss Doberlug

Schlossplatz 1, 03253 Doberlug-Kirchhain
April bis September | Di – So 10.00–18.00 Uhr
Oktober bis März | Di – So 10.00–17.00 Uhr
Gruppen nach Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten.
4 Euro, ermäßigt 2 Euro

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