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Bildungs-, Jugend-, Kultur- und Sportstiftung Teltow-Fläming der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam

Neugestaltung der Reformationsgeschichte im Museum im Mönchenkloster

Luther und seine Schriften. Foto: Norbert Jannek, Museum im Mönchenkloster

Die Stadt Jüterbog bezeichnet sich neuerdings als „Stadt des Anstoßes der Reformation“. Das hat mit dem Auftreten des Dominikaner-Mönchs und Ablasspredigers Johann Tetzel zu tun. Er war 1517 in Jüterbog und verkaufte Ablassbriefe. Durch sie erhielt man, gegen eine Spende zum Bau des Petersdomes, Befreiung von den Sündenstrafen im Fegefeuer.

Tetzel machte dies jedoch marktschreierisch und theologisch nicht korrekt. Er sollte vielmehr mit kräftigen Predigten und flotten Sprüchen möglichst viele Menschen davon überzeugen, ihr Geld bei ihm zu lassen. Gegen dieses Vermarkten eines eigentlich theologisch korrekten Vorgangs wandte sich dann Luther im nahen Wittenberg. Ihm war wichtig, dass man sich Vergebung ohne Reue und Buße nicht einfach kaufen konnte. Tetzel, als Vertreter der alten katholischen Kirche, war für Luther die Steilvorlage für seinen Thesenanschlag, also der Auslöser der Reformation. Zwei Jahre später, 1519, gab es in Jüterbog einen „Kanzelkrieg“ zwischen dem Luther-Anhänger Thomas Müntzer, der hier evangelisch predigte, und den katholischen Franziskaner-Mönchen. Luther war nie in Jüterbog, aber Tetzels Ablasshandel hat die Stadt bekannt gemacht. Kein Luther ohne Tetzel.

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Die große Jüterboger Ausstellung „Tetzel – Ablass – Fegefeuer“ findet vom 08.09. – 26.11.2017 an drei Orten parallel in Jüterbog statt.

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