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Sparkassenstiftung fördert Bau einer historischen Schmiede im Tierpark

Nachricht vom 29.01.2020

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70.000 Euro zum 70. Geburtstag des Tierparks

Erst vor kurzem legte der Nordhorner Stadtrat mit seinem Beschluss zur Bebauungsplanänderung des Erweiterungsgeländes hin zum „Sondergebiet Tierpark“ die Grundlage für die Fortentwicklung des Nordhorner Tierparks. Und die Verantwortlichen um Tierparkchef Dr. Nils Kramer haben in der jüngsten Vergangenheit ganze Arbeit geleistet und im Hintergrund kräftig an dem Fortschritt des in der Grafschaft größten touristischen Zugpferdes gefeilt.

Die Grafschafter Sparkassenstiftung bringt nun den „Stein ins Rollen“ und fördert den Bau einer historischen Schmiede mit 70.000 Euro. Damit fällt in diesen Tagen der Startschuss für die Weiterentwicklung der regionalhistorischen Themenwelt, welche bisher mit dem bestehenden „Vechtehof“ und dem dazugehörigen historischen Gasthaus „De MalleJan“ ein echter Besuchermagnet ist. Denn neben einer Schmiede sollen in Zukunft noch weitere historische Gebäude entstehen, die traditionelle Handwerkskunst und das dörfliche Leben von früher widerspiegeln. „Der Tierpark Nordhorn nimmt mit fast einer halben Million in- und ausländischen Besuchern eine Ausnahmestellung in der heimischen Naherholung ein und möchte den erfolgreich eingeschlagenen Weg, neben den wichtigen Themen wie Bildung und Forschung sowie Arten- und Naturschutz auch traditionelle Handwerkskunst darzustellen, weiterführen. Hierbei unterstützen wir den Tierpark gerne“, verdeutlicht Hubert Winter, Stiftungsratsvorsitzender der Grafschafter Sparkassenstiftung, und fügt hinzu: „Da passt es ganz hervorragend in die Zeit, dass in diesem Jahr zwei runde Geburtstage anstehen. Der Tierpark wird 70 und unsere Grafschafter Sparkassenstiftung 25 Jahre alt.“     

Der Tierpark und die Grafschafter Sparkassenstiftung pflegen seit Entstehung der Sparkassenstiftung im Jahr 1995 eine enge Beziehung: Die erste Spende, die der Stiftungsrat der Sparkassenstiftung entschied, war die Förderung des damaligen Kommunikationszentrums, der heutigen Cafeteria im Herzen des Tierparks. Es folgten 1999 die finanzielle Unterstützung für die Errichtung eines „lebenden Grafschafter Bauernhauses“ mit alten heimischen Nutztierrassen (der Vechtehof), der heute von Bauer Hinnerk und einer ehrenamtlichen Vechtehoffamilie mit Leben erfüllt wird. Im Jahre 2005 förderte die Sparkassenstiftung den Wiederaufbau einer Scheune zur historischen Gaststätte mit Kolonialwarenladen (De MalleJan). In 2010 rief der Stiftungsrat kurzfristig eine Sitzung ein, um die Fertigstellung des neuen Bisongeheges zu sichern. Schließlich mussten die zur Verfügung stehenden Tierparkmittel in diesem Jahr für die Schadensbeseitigung genutzt werden, die der Sturm „Norina“ anrichtete. Und im Jahr 2014 beschloss der Stiftungsrat, den Bau einer Zooschule zu fördern. Insgesamt steuerte die Sparkassenstiftung in ihrer nun 25-jährigen Geschichte mehr als 700.000 Euro für die positive Entwicklung des Tierparks bei. „Ohne diese maßgeblichen finanziellen Unterstützungen sähe unser Tierpark heute ganz anders aus“, freut sich Kramer über die starke finanzielle Rückendeckung.

Im Jahr ihres 70-jährigen Bestehens sind die Tierpark-Verantwortlichen voller Tatendrang. „Wir wollen den Menschen in der Region ein tolles Gesamtkonzept als Zoo bieten. Als Besonderheit und gerade im Vergleich zu anderen Zoos zeigen wir auch das Thema Regionalgeschichte“, berichtet Kramer. „Durch diese eher zoountypischen Projekte heben wir uns deutlich ab und erreichen auch andere Zielgruppen als den klassischen Zoobesucher. Gleichzeitig übernehmen wir eine wichtige Funktion im dezentralen Museumskonzept des Landkreises Grafschaft Bentheim“, so Kramer.

Den Anfang dieser Entwicklung macht eine historische Schmiede mit passender Inneneinrichtung. Ein altes Gebäude aus dem 17. Jahrhundert im Bereich Bimolten rettete der Tierpark vor dem Verfall und erweckt es nun zu neuem Leben. Nach Fertigstellung betritt der Besucher eine echte Schmiede, in der bei speziellen Veranstaltungen alte Handwerkskunst gezeigt werden soll. „Die Schmiede mit seinen einnehmenden Arbeitsklängen durch das Bearbeiten von Metall und einer imposanten Feuerstellte ist für uns der erste große Meilenstein zur Erweiterung der regionalhistorischen Themenwelt“, berichtet Kramer. Bereits mehrere Personen hätten nach den Worten Kramers Interesse bekundet, die Schmiede ehrenamtlich „zu beleben“. Die Gesamtkosten zur Errichtung der Historischen Schmiede belaufen sich auf etwa 200.000 Euro. Den größten Teil trägt der Tierpark, dessen Handwerker sich maßgeblich an der Umsetzung beteiligen werden. Begleitet wird das Projekt vom Planungsbüro Suntrup aus Nordhorn.

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Kontakt

Grafschafter Sparkassenstiftung
Bahnhofstr. 11
48529 Nordhorn

    Ansprechpartner/in
    Lars Klukkert

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