Alexa Hubert, Sparkassenstiftung Zukunft für den Landkreis Rosenheim

DAVID 2016, Kategorie "Sonderpreis"

Alexa Hubert, Sparkassenstiftung Zukunft für den Landkreis Rosenheim (vorne, 2.v.l.), Foto: Peter Himsel

Wie haben Sie die Preisverleihung erlebt?
Ich fand sie sehr gelungen und feierlich organisiert, eine schöne, runde und wertige Veranstaltung. Richtig gut haben mir die kurzen Videoeinspielungen gefallen, weil sie den Zuschauern die Projekte gut vermitteln und sie emotional hineinziehen. Sie machen anschaulich, was die Stiftung vor Ort geleistet hat.

Haben Sie schon häufiger am DAVID-Wettbewerb teilgenommen?
Für uns war es jetzt die zweite Teilnahme. Und wir würden es mit einem entsprechenden Projekt auch wieder tun. Denn die Teilnahme ist nicht schwierig. Während der Projektlaufzeit, haben wir mit allen Beteiligten gesprochen, wie wir das „Tigerhasenjahr“ gestalten und begleiten, um dann auf genug Material für die Einreichung zurückgreifen zu können. Wir freuen uns, dass wir so einen guten Eindruck vermitteln konnten. Innerhalb der Stiftung war die Freude über den Preis groß. Der Sonderpreis ist für uns alle eine tolle Bestätigung. Gut zu wissen, dass auch Außenstehende –  in diesem Fall die Jury in Berlin – wissen, was vor Ort passiert, und dies honorieren.

Sie waren als Vorjahrespreisträger Mitglied der Jury – wie war das?
Ich fand es sehr interessant, weil man alle Einreichungen sehen kann. Man sieht, wie viele Ideen es gibt und welche unterschiedlichen Förderphilosophien die einzelnen Stiftungen haben, und wie sie diese gemeinsam mit ihren Projektpartnern umsetzen. Ich habe Impulse für die eigene Stiftungsarbeit mitgenommen. Aber ich muss auch sagen: Es ist schwer, bei so vielen schönen Ideen eine Entscheidung zu treffen. Ganz besonders freue mich darauf, die Laudatio für einen der diesjährigen Preisträger zu halten. Wir sind im vergangenen Jahr mit so netten Worten bedacht worden, das möchte ich in diesem Jahr weitergeben.

Ist Netzwerkarbeit gerade bei kleineren Projekten wichtig?
Ja, sicherlich, das spielt bei allen Projekten eine Rolle. Man schaut, wo man von welchem Partner noch Hilfestellung bekommen kann. Viele gehen ja auch nur Kooperation.

Gab es innerhalb der Sparkassenstiftungslandschaft welche, die das gerne übernehmen?
Ja, und wir haben die Anfragen der Kollegen an unseren Projektpartner weitergegeben. Da speziell „Tigerhase“ jedoch an die Personen gebunden und daher eher regional ist, betonen wir, dass die Idee selbst nachahmenswert ist. Es gibt andernorts andere Anbieter, so dass wir andere Stiftungen darin bestärkt haben, entsprechende Förderanfragen samt Anbieter genau zu prüfen. Denn unser Projekt wirkt nachhaltig, Eltern berichten, dass sie im Nachhinein spüren, wie ihre Kinder daran gewachsen und ein Stück weit selbstbewusster geworden sind.